Reisen zu anderen Planeten

Diskussion hypothetischer Zusammenhänge im grenzwissenschaftlichen Bereich
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Chila
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Reisen zu anderen Planeten

Ungelesener Beitrag von Chila » 19. April 2016, 19:40

Reisen zu anderen Planeten sind für eine bestimmte Menschengruppe fast so alltäglich wie für unser Eins einkaufen zu gehen.
Das ist eine Sache die mir schon lange sehr bewusst ist. Also nicht nur Bewusstseinsreisen :lol: sondern richtig mit dem eigenem Körper. Die Blockbuster zeigen es uns fast täglich, klar sind auch einigen verdrehte Details enthalten, aber im eigentlichen Sinne doch sehr real.
Filmtip ist leider bisher nur in engl. aber die Produzenten geben auch so schon ausreichend Hinweise.

Plan B der Elite - Packing for Mars
Veröffentlicht am 17.04.2016

Großes KINO bei Lebenskraft TV! Die Hollywoodproduzenten Frank Jacob und Tonia Madenfort zu Gast bei Lebenskraft TV über ihren Film "Packing for Mars". Ein Film, vollgepackt mit überraschenden Wahrheiten. Wir wünschen Euch viel Spaß und viele Erkenntnisse!
https://youtu.be/8104pQFzSEo
Die Seite zum Film:
http://www.packingformarsmovie.com/
Die DVD dazu: http://www.packingformarsmovie.com/dv...
Das Buch zum Film: http://www.packingformarsmovie.com/bo...
"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, das etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht"
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Björn
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Re: Reisen zu anderen Planeten

Ungelesener Beitrag von Björn » 31. Mai 2016, 09:23

Hallo,
also ehrlich gesagt bin ich bei dem Thema doch eher skeptisch, also solange ich das nicht selbst gesehen habe glaube ich nicht unbedingt, dass Reisen zu anderen Planeten, auf der materiellen Ebene, für einige Menschen alltäglich sind.

Aber zu dem Thema "Flucht zum Mars" habe ich vor Jahren mal eine Kurzgeschichte geschrieben, die den Gedanken behandelt, was die Menschen dort möglicherweise erwartet...

Flucht zum Mars (Kurzgeschichte von Björn Washausen)

1
Dowd drückte seine Zigarette in dem überfüllten Hartplastikaschenbecher aus, schob den Stuhl zurück und stand auf. Er wusste nicht welchen Nachgeschmack in seinem Mund er für unangenehmer halten sollte: Der starke Tabak kratzte immer noch in seinem Rachen, und der Geschmack des synthetischen Kaffee-Ersatzes war fast unerträglich. Doch wenn man keine Alternative hat, muss man sich schließlich mit dem zufrieden geben was einem zur Verfügung steht. Take it or leave it.

Während Dowd auf den Ausgang des Aufenthaltsraums zuging, dachte er an die Geldsäcke der Regierung, die sich mit dem Geld, das sie der arbeitenden Bevölkerung aus der Tasche zogen, tonnenweise guten Tabak und Kaffee leisten konnten. Sie saßen in ihrem vergoldeten Megaplex in Denver, ergingen sich in Exzessen mit ihren Edelnutten, tranken echten Wein und lachten über das närrische Volk, das sich - eingeschüchtert durch die Katastrophen der letzten Jahrzehnte - an das Sklavensystem klammerte, in dem Glauben es erhielte die Menschen am Leben.

Vor etwas mehr als dreißig Jahren, um 2015 n.Chr., erhielten die Menschen die Rechnung für die rücksichtslose Industrialisierung des Planeten. Der Meeresspiegel stieg plötzlich und heftig an, die See holte sich ganze Landstriche. Die alte Hauptstadt des Landes, das einmal Amerika hieß, versank neben unzähligen anderen Städten und Regionen. Japan existierte nicht mehr, und von Europa hatte Dowd ewig nichts gehört. Wahrscheinlich waren sich die Behörden nicht darüber im klaren, ob die Nachricht einer potentiellen Zerstörung Europas die Amerikaner erbauen oder erschrecken würde, deshalb agierten sie so wie sie es am besten konnten: sie schwiegen.

Denver wurde als neue Hauptstadt benannt, für die Regierung kamen diese Katastrophen offenbar nicht überraschend, denn alle wichtigen Regierungsbeamten waren schon unter fadenscheinigen Begründungen dorthin verfrachtet worden. Nun machten sie sich dort ein schönes Leben wie die Maden im Speck, während die Bevölkerung sich von synthetischem Fraß ernähren musste und das Leben unter einem schwarzen, verdreckten Himmel fristete und stinkende Luft atmete.

Der Colorado River, welcher einstmals in den Golf von Kalifornien mündete, war jetzt Denvers direkte Verbindung zum Meer. Der Powell-Stausee im ehemaligen Utah wurde gewaltig aus- resp. umgebaut, so dass er nun einen riesigen, hochtechnologischen Hafen darstellte, den New P. Port. Da die Schiffe und die Hafenarbeiter kybernetisch automatisiert wurden, und weil die Kontrolle über alle Vorgänge die staatliche Hauptcomputereinheit in Denver besaß, konnte niemand mehr etwas von fernen Ländern aus erster Hand erfahren. Alle Informationen über die Länder in Übersee, an die sich die Bevölkerung halten konnte, stammten von den staatlichen Massenmedien. Und die sahen ziemlich unrealistisch aus. Das war auch das einzige was Dowd über die Gebiete jenseits des neuen Meeres wusste.

Doch das ärgerte ihn nicht besonders, denn er hatte einen fähigen Verstand um sich die Dinge auszumahlen, und außerdem interessierten ihn mehr seine geliebten Sterne, die er jede Nacht aus „seinem“ Observatorium, in den Black Hills im ehemaligen Süd-Dakota, nahe der Stadt New Rapid City, beobachtete. Das Black-Hill-Observatory besaß zwar die besten computergesteuerten Spiegel im ganzen Land, jedoch gab es natürlich äußerst selten eine gute Sicht durch die mit Aerosolen und Partikeln verunreinigte Atmosphäre. Dazu gab es noch eine Verdreifachung des Weltraummülles, Trümmer und unzählige Einweg-Raketenteile in der Umlaufbahn, in den letzten Jahrzehnten. Doch die, nunmehr mit noch größerem Eifer betriebene, Raumfahrt hatte natürlich längst riesige Teleskope auf dem Mond errichtet. In Dowds Augen eine Revolution der Astronomie. Denn es sollte niemals mehr Probleme mit der Sicht geben, und man hatte nun eine gigantische Aussicht auf das Universum, von einer nie geahnten Tiefe.

2
Dowd verließ den rauchgeschwängerten und vergilbten Pausenraum, nachdem er sich aus dem Getränkeautomaten eine Büchse Cola gezogen hatte, und betrat durch einen Korridor den Beobachtungsraum. Da alles mittels des Computers automatisiert war, war er der einzige Mensch in seiner Schicht, welche noch zwei Stunden dauern sollte, und zwar bis er um 6 Uhr morgens würde abgelöst werden. Er konnte zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen, dass er in den nächsten Augenblicken eine Entdeckung machen sollte, welche seinen Feierabend durchkreuzen würde, und nebenbei die Zukunft der Menschheit gewaltig beeinflussen sollte...

Er war gerade dabei sich am Bildschirm den Andromeda-Nebel zu betrachten, als ein anderer PC ein akustisches Warnsignal, in Form eines ekelhaften Pieptons, ausstieß. Dies erregte ihn nicht besonders, denn es kam immer einmal vor, dass irgendein kleiner Asteroid knapp an der Erde vorbeisauste, respektive in der Atmosphäre verglühte.

Diesmal jedoch schien der betreffende Himmelskörper etwas mehr Masse zu besitzen, daher ließ Dowd den Computer eine eingehendere Analyse vornehmen. Aufgrund der -noch- ziemlich großen Entfernung dauerte diese ein paar Minuten, die Dowd ungeduldig mit einem merkwürdigen, sehr flauen Gefühl im Magen verbrachte. Als er den erlösenden Signalton vernahm, erstarrte er, denn das Ergebnis erschien sogleich auf dem Bildschirm. Der Meteorit wurde mit einer Größe angegeben, die das doppelte der Erde zu sein schien, Dowd hatte so etwas noch niemals in seinem 46 Jahre währenden Leben gesehen.

Er brauchte keinen Computer, um zu wissen, dass eine Zerstörung dieses riesigen Brockens, mit atomaren Raketen, keinen Sinn hätte, da die Bruchstücke die Erde sodann auf jeden Fall zerfetzen würden, wie ein überdimensionaler Schuss eines Schrotgewehres! Die Analyse ergab weiterhin, dass dieses Ding in ungefähr drei Tagen die Erde treffen würde, und zwar nicht nur peripher, sondern mitten hinein.

Nachdem Dowd den Schock einigermaßen überwunden hatte, begann er nachzudenken. Da er einen scharfen Verstand hatte, wusste er, dass die Regierenden sich mit aller Wahrscheinlichkeit auch auf einen solchen Fall eingestellt hatten, und vermutlich auf einen anderen Planeten fliehen würden. Einen Augenblick dachte er daran, diese Sache zu verheimlichen, damit diese Schweine wenigstens auch mit dran glauben mussten. Das Volk würde nämlich naturgemäß erst beim Aufprall oder beim ersten Sichtkontakt davon erfahren.

Doch er erinnerte sich daran, dass er zwar der Chefastronom der ehemaligen U.S.A. war, jedoch war anzunehmen, dass in Russland nun auch die Alarmglocken läuteten. Und die Regierungen würden sicher untereinander in Korrespondenz stehen, auch wenn selbst er nichts definitives vom Rest der Welt wusste.

3
So schickte er sich also an, mit seinem rollenden Bürostuhl über das Linoleum, zum Bildschirmtelefon zu gleiten. Dowd hatte schon lange aufgehört das Leben in dieser Welt als etwas positives zu betrachten, und daher war er schon fast wieder die Ruhe selbst.

Um eine Verbindung zum Regierungskomplex in Denver herzustellen, benutzte er eine Notfall-Leitung, die speziell für solche Fälle gedacht war. Obwohl die Natur dieser Leitung den wachhabenden Beamten eigentlich sofort aufschrecken lassen musste, wurde er von einem - offensichtlich stark angetrunkenen - Fettwanst begrüßt, der einen Bademantel trug und eine riesige Zigarre in der Hand hielt, diese strotzte nur so vor Goldringen.

Dowd erwartete schon, dass die Konversation mit dem Satz: „Was störst du mich beim Ficken?“ begann, doch er vernahm nur ein dumpfes: „Was’n los?“. Anstatt diesem Kerl irgend etwas zu erklären, sagte Dowd nur: „Wir alle haben ein wahrhaft riesiges Problem!“, und schickte ihm die Computeranalyse durch die Leitung.

Die Reaktion darauf war ein genervtes: „Na und? - In die Luft sprengen!“ Dowd brauchte einige Zeit um seinen Gesprächspartner von der Unsinnigkeit dieses Vorhabens - aufgrund der Größe des Körpers - zu überzeugen. Doch sobald dieser dies erkannt hatte, geschah dass, was Dowd vorausgesehen hatte, der Beamte sagte: „Untersuchen se’ welche Planet davon nix Abkricht un’ erzählen uns denn das. Is alles vorbereitet, dass wa’ abhauen können, sie komm’ natürlich mit als Kosmosfritze! - Ein Regierungsauto wird se’ sofort abholen.“

Darauf entgegnete Dowd ihm: „Alles klar, aber ich werde noch meine beiden Mitarbeiter der anderen Schichten alarmieren, für diese wird doch noch ein Platz im interplanetarischen Shuttle sein, oder?“ Die Antwort war: „Nix Mitarbeiter - machen se’ was ich gesagt un’ warten auf das Auto! Wir brauchen den Platz für unsere Mitarbeiter! Bis denn Mister Kosmosfritze!“ Das letzte was Dowd auf dem Bildschirm sah, war dieser halbnackte Typ, wie er die Hand einer dunkelhäutigen Schönheit nahm, und zu ihr sagte: „Komm Kleine, wir haun’ ab von hier.“

Der Regierungsbeamte, welcher gegen kurz nach Fünf erschien, war gepflegt und in einen schwarzen Anzug gekleidet, scheinbar war er vom New-C.I.A. In einem ehrlich freundlichen, aber dennoch merkwürdig kaltem Ton begrüßte er Dowd sogleich mit: „Einen guten Morgen, Mister Dowd, haben sie unseren Zielplaneten bereits verifiziert?“

Dowd freute sich, bei allem Übel wenigstens einem kultivierten Mann gegenüberzustehen, und setzte ihn darüber in Kenntnis, dass der betreffende Planet der Mars sein würde.

Daraufhin machte sich der Mann daran, die Speicher sämtlicher Computersysteme im Observatorium zu löschen, damit kein anderer Mensch von der Misere etwas erfahren würde. Da Dowd dies erwartet hatte, machte er keine Anstalten Widerstand zu leisten, sondern nahm die Tasche, in der er in der Zwischenzeit seine Bücher, etwas Kleidung, Zigaretten und eine Flasche Bourbon verstaut hatte.

Jedoch sagte er voller Trauer: „Was sollen denn bloß meine Kollegen denken, außerdem können wir die doch nicht einfach sterben lassen!“ Darauf entgegnete der Mann im schwarzen Anzug: „Das ist irrelevant, kommen Sie, Mister Dowd wir werden fahren.“

4
Sie fuhren ohne Umwege zum Raumfahrtzentrum in Denver, und schafften es gerade noch, bevor die ahnungslosen Todgeweihten mit dem Berufs-Verkehr begannen.
Dowd hatte außer seinen Kollegen keine Freunde, und wohnte in einem Apartment unter dem Observatorium. Der Verlust besagter Kollegen berührte ihn zwar, aber in dieser Welt war jedermann an Verluste gewöhnt. Mehr als Trauer empfand er außerdem Wut auf die Regierenden, die natürlich ihre Huren mitnahmen. Am Ziel angekommen wartete er mit dem Agenten, dem Fettsack von letzter Nacht, und einigen anderen Personen - beiden Geschlechtes - in einem Warteraum, bis alle wichtigen Personen benachrichtigt waren. Es gab keinen Präsidenten mehr, sondern nur noch ein Kollektiv genusssüchtiger Dekadenter, welche die geschrumpfte Nation über das Computernetzwerk und die Massenmedien mittels angewandter Psychologie kontrollierten.

Dies dauerte ungefähr bis zum Mittag, während dieser Zeit trank Dowd seinen Whiskey und wurde von dem Agenten, der sich die ganze Zeit über nicht namentlich vorgestellt hatte, in die weitere Vorgehensweise eingeweiht. Die Regierenden hatten so etwas zwar nicht im direkten Sinne vorausgesehen, wie die Naturkatastrophen vor einigen Jahren, aber es wurde immer in Betracht gezogen. Auf verschiedenen Planeten wurden Basen eingerichtet, die nicht andauernd besetzt waren, aber regelmäßig gewartet wurden. Dieses Ereignis stellte insofern kein großes Problem dar, denn die Basen waren so groß, dass ein angenehmes Leben, mit dort angebauter Nahrung möglich war. Dowd freute sich zu hören, dass die Basis auf dem Mars über ein hübsches kleines Observatorium verfügte. Um das Problem des Nachwuchses würden sich naturgemäß die hohen Regierungsbeamten mit ihren Lustmädchen kümmern.

Dowd erfuhr, dass das einzige kleine Problem in dem Umstand bestand, dass diese Planeten ansonsten überhaupt nicht weiter erforscht waren. Von dem Mars zum Beispiel wusste man, dass es riesige unterirdische Gewölbe gab, jedoch war kein Geologe der extraterrestrischen Fachrichtung in der Lage, zu sagen was sich in diesen befand...


Unter diesen Umständen fragte Dowd natürlich, was denn mit dem Rest der Welt sei, und erfuhr, dass Europa gänzlich versunken war. Afrika beherbergte keine Zivilisation mehr, sondern nur noch Wilde Völker auf dem geistigen Entwicklungsstand von Neandertalern. Japan war tatsächlich völlig entschwunden. Die einzige andere Nation war das sogenannte Großrussland, welches sich auf dem Gebiet des ehemaligen Asiens in etwa so entwickelt hatte wie Amerika. Der Zustand von Südamerika war unter der Bevölkerung allgemein bekannt, und es war keine Regierungslüge, dass dieses praktisch eine riesige Plantage von Nordamerika darstellte. Genau dieses war Australien nun für Großrussland.

Die Regierung Großrusslands hatte mit der des neuen Amerika zusammengearbeitet und ebenfalls Basen auf den anderen Planeten des Sonnensystem errichtet, diese waren zwar separat, doch bestand kommunikative Verbindung zwischen beiden, und es herrschte keinerlei Feindschaft zwischen den beiden Nationen.

Natürlich hatten die Astronomen Großrusslands die kommende Katastrophe auch vorausgesehen, und die Regierenden hatten äußerst ähnliche Pläne. Leider hatten auch die Rußen keine detaillierteren Forschungen auf dem Mars betrieben, oder sie gaben ihre Informationen nicht preis.

In der Mittagszeit waren dann alle informierten Personen zugegen. Dowd bemerkte, dass der Agent der ihn abgeholt hatte anscheinend der Chef des New C.I.A. war denn ansonsten bestand die Gruppe nur aus ein paar anderen ausgewählten Wissenschaftlern und den Regierenden, denen es offensichtlich ziemlich egal war, auf welchem Planeten sie ihren Lüsten frönten. So gesellte sich der Agent, Dowd hatte inzwischen erfahren, dass er Perrie hieß, zu den Wissenschaftlern. Diese hatten, wie Dowd, augenscheinlich keine persönlichen und personellen Verluste zu beklagen.

Die Raumfahrttechnologie hatte ja in den letzten Jahren erstaunliche Fortschritte gemacht, und so befanden sich bald alle an Bord eines äußerst komfortablen interplanetarischen Shuttles, welches sich sodann in die Lüfte erhob. Wie Dowd sich selbst denken konnte, würde es keine Probleme mit der allgemeinen Bevölkerung geben, die Computer würden bis zum finalen Augenblick arbeiten, und so würde niemand eine Veränderung bemerken, bis ein unsagbar riesiger Koloss am Himmel auftauchen würde...

5
Auf dem Weg zum Mars begegneten sie der großrussischen Raumfähre, und in den Wissenschaftlern entbrannte der Wunsch, ihre Kollegen endlich einmal kennenzulernen, sie wussten, dass dies sicherlich bald geschehen würde. In den Regierenden entbrannte ausschließlich der Wunsch ihre Mätressen endlich wieder ficken zu können...

Der Flug dauerte nicht lange und das Shuttle setzte alsbald auf. Die Basis glänzte im Sonnenlicht, und selbst Dowd vergaß angesichts dieses Anblickes seine verlorenen Kollegen auf der Erde. Die Basis war riesig, die Wohnblöcke waren, wie Perrie erklärte, silbern mit großzügigen runden Fenstern, und die künstlich angelegten Ackergebiete für natürliche Nahrung waren von durchsichtigen Glaskuppeln umgeben. Natürlich wurde dort noch nichts angebaut, aber das sollte sich bald ändern. Es dauerte nicht lange bis sich die Gemeinschaft eingelebt hatte, die Wissenschaftler lernten sich bald näher kennen, ein Treffen mit den Rußen war bereits geplant, jedoch wollten sich beide Parteien dafür etwas mehr Zeit lassen, und die Regierenden (die jetzt keine Regierenden mehr waren, sondern von besagten Wissenschaftlern „Offizielle“ genannt wurden) freuten sich über die viele Zeit mit ihren Kurtisanen.

Nach ein paar Tagen wurde dann die Sensation entdeckt, nämlich was sich in den unterirdischen Gewölben & Grotten verbarg. Dowd saß gerade in seinem neuen Observatorium, als ein Geophysiker hereinplatzte und rief: „Das müssen sie sich unbedingt ansehen!“

Es folgte das Anlegen der Sauerstoffanzüge und Dowd folgte dem Mann etwa eine halbe Stunde durch ein Gangsystem. Dieser wollte nichts verraten, doch sein wissendes Lächeln machte Dowd über alle Maßen neugierig. Sie stießen auf eine Gruppe anderer Wissenschaftler, welche vor dem Eingang zu einem riesigen Gewölbe stand. Es war eine merkwürdige, allgemeine Heiterkeit in der Runde, also konnte die Entdeckung nicht furchterregender Natur sein.

Dowd konnte es jetzt nicht mehr erwarten, er stürmte an den Leuten und an den aufgestellten Hochleistungs-Scheinwerfern vorbei und sah den Inhalt des Gewölbes: Er mußte erst genau hinsehen, denn der riesige Raum war voller Müll! Darunter befand sich sehr viel Schrott augenscheinlich metallischer Beschaffenheit, aber auch Dinge aus polymeren Plastiksubstanzen, welche Verpackungen zu sein schienen. Die Aufdrucke waren in einer unverständlichen Sprache, jedoch war dies ohne Zweifel eine riesige unterirdische Müllhalde. Das Fundament bestand aus längst verrotteten, organischen Substanzen, die kaum vom sonstigen Erdreich zu unterscheiden waren. Auffällig waren vereinzelte Geräte aus Plastik, die Computern sehr ähnlich waren.

Angesichts dieser Sensation nahmen die Wissenschaftler Proben und untersuchten diese auf das Alter. Es ergab sich bei dem Müll, der von einer anderen Zivilisation stammen musste, ein Alter von ca. 2 Milliarden Jahren. Organische Stoffe konnten natürlich nicht mehr identifiziert werden, doch die Plasten & hochwertigen Metalle zerfielen in ihrer unterirdischen Herberge kaum.

Nach einigen Wochen wurden dann die russischen Wissenschaftler kontaktiert und man tauschte untereinander viele Forschungsergebnisse aus. Die ehemaligen Staatsoberhäupter zeigten ein wenig Interesse an dieser vergangenen Kultur, jedoch konzentrierten sie sich lieber auf die Erschaffung einer neuen Population...

Schließlich wurden Gewölbe gefunden, die anscheinend einmal als Wohnstätten gedient hatten, jedoch war alles so von der Erosion und von geologischen Veränderungen zerstört, dass sich in dieser Hinsicht nichts genaues sagen ließ, doch fand man im Eingangsbereich eine massiv goldene Platte, welche einen unverständlichen Aufdruck trug.

Nach eingehender Analyse mit den Computern, und langer Überlegungen der anwesenden Schriftgelehrten konnte diese Botschaft aber entschlüsselt werden:

„DIES ... ENDE ... VORBEI : BODENSCHÄTZE VERBRAUCHT; RESSOURCEN VERBRAUCHT; ... VERBRAUCHT; MÜSSEN VERLAGERN ; ALLES WÜSTE; ... WÜSTE; ... RESTE VERBORGEN...; ZIEL IST ... PLANET BLAU MIT VIEL WASSER; PLANET LEHR ...; WIR ... BESIEDELN...; JETZT...; GRÜNDEN ... ZIVILISATION...; ALLES VERBRAUCHT; ALLES ... WEG...“

Die Menschheit war also von einem Planeten geflohen, der aus kosmischen Gründen gänzlich zerstört wurde, und war auf einem Planeten gelandet, der vor ewigen Zeiten von der Menschheit zerstört wurde!

23.03.2000
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Re: Reisen zu anderen Planeten

Ungelesener Beitrag von Chila » 5. Juni 2016, 16:48

Hallo auch Björn,

nicht schlecht die Geschichte :top:
Hier ist auch eine sehr gute Geschichte oder Wahrheit ?

[url=ttps://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s& ... IA&cad=rja]Eine Einführung in das WingMakers Projekt[/url] Hörvideo dazu : https://youtu.be/SquU73eR0hg
also ehrlich gesagt bin ich bei dem Thema doch eher skeptisch, also solange ich das nicht selbst gesehen habe glaube ich nicht unbedingt, dass Reisen zu anderen Planeten, auf der materiellen Ebene, für einige Menschen alltäglich sind.
Naja....ich schreib mal so: Wenn es andersherum möglich ist warum soll das dann ein Hindernis für die Menschen sein ?

LG :winke:
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Re: Reisen zu anderen Planeten

Ungelesener Beitrag von Björn » 7. Juni 2016, 13:34

Chila hat geschrieben: Naja....ich schreib mal so: Wenn es andersherum möglich ist warum soll das dann ein Hindernis für die Menschen sein ?
LG :winke:
Also ich denke, dass auch die Besuche, die wir von "anderen" bekommen, eher nicht auf der rein materiellen Ebene mit "Raumschiffen" oder auch materiellen Flugscheiben passieren, sondern diese Wesen eher "multidimensional" sind.
Deswegen kann ich es mir nicht vorstellen, dass es ein geheimes Weltraumprogramm gibt (selbst wenn das mit freier Energie und Antigravitation anstatt "vorsinnflutlicher" Raketentechnik betrieben werden sollte) mit dem es für einige Menschen alltäglich ist, körperlich zu anderen Planeten zu reisen.

LG
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Re: Reisen zu anderen Planeten

Ungelesener Beitrag von Chila » 18. Juni 2016, 13:24

Hallo Björn,

was uns vorgegaukelt wird ist die Altertümliche Technik, denn benutzen werden sie die von Tesla entwickelten Objekte.
Hier ein paar Links dazu:
Seine Behauptung, als zukünftiger Präsident in einem Zeitreise-Programm identifiziert worden zu sein, hat er nicht erst mit der Ankündigung vom 19. Dezember zum ersten Mal in der Öffentlichkeit geäussert. Basiago trat bereits 2008/2009 als Whistleblower hervor und hat seither in vielen Vorträgen und Veröffentlichungen seine Behauptungen beweiskräftig und mit Details zu untermauern versucht..............
https://trans-information.net/wird-ein- ... raesident/
Fünfeckige Augenhöhlen

Einer der "Marsskulls" zeigt Augenhöhlen, die auffällig, aus einem fast gleichmäßig wirkenden, Fünfeck zu bestehen scheinen.
Aufgenommen wurde dieser womöglich inzwischen versteinerte Marskopf von Marsrover "Spirit" (SPIRIT Sol 482)

Einen Alientyp, der ebenfalls eine aus fünf Ecken bestehende Augenhöhle hat, fand ich auf einem You Tube Video. Z.B.: http://www.youtube.com/watch?v=ghqlXdJ4etI

Ist da nicht erlaubt, gewisse Verbindungen für möglich zu halten?
http://www.fallwelt.de/mars/index.htm siehe hierzu auch
Geheime Marsbasis Whistleblower outen sich

Im Alter von 19 Jahren wurde Herr Basiago durch Teleportation von einem "Jumproom" aus, der sich auf einem Militärgelände in El Segundo, Kalifornien befindet, zum Mars geschickt.

2006
Im Jahre 2006, als sie 33 war, gab es Bemühungen Laura Eisenhower für die geheime Marskolonie zu rekrutieren. Dabei erfuhr sie, dass man schon seit mehreren Jahrzehnten dabei war, auf dem Mars einen Kolonie aufzubauen. Frau Eisenhower beschloss jedoch auf der Erde zu bleiben.
Kandidaten für das Marsprojekt wurden nicht zufällig ausgewählt, man bediente sich der Quanten-Access-Technologie und anderer geheimen Methoden, um potenzielle Kolonisten zu identifizieren
http://www.freigeist-forum-tuebingen.de/

LG :winke:
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