Magnetmotor

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Chila
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Re: Magnetmotor

Ungelesener Beitrag von Chila » 17. Januar 2017, 11:15

Hey Jungs ,

ihr seid echt super und 8) , herzlichen Dank.
Da sieht man/frau auch wieder was eine Langzeitanalyse so ausmachen kann, einer seits :8-O: und andere seits wenn man/frau das Potenzial und seine Fähigkeiten einsetzt, dann kann nur ein Bingo, bei rauskommen.

LG
"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, das etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht"
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Hunter
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Re: Magnetmotor

Ungelesener Beitrag von Hunter » 19. Januar 2017, 09:06

Kombiniert man den V-Rampenmotor mit dem Bedini-Impulsmotor, erhält man den Takahashi-Motor:

Im Gegensatz zum reinen Dauermagnetmotor, der die Schwelle an der magnetischen Rampe durch eine geschickte Anordnung von weiteren Dauermagneten überwindet, benutzt man hier Elektromagneten. Dadurch wird die Drehzahl prinzipiell auch regelbar.
In der folgenden Skizze wird die Wirkungsweise des Takahashi Motor anhand eines Motors mit 2 Rampen dargestellt.

Der Takahashi Dualrampen- Magnetmotor:

Bild

Im Bild ist die Anordnung der Statormagneten (Mantelmagneten) und des Rotors zu erkennen. Die Statormagneten sind 2 flache, gewölbte Magnete deren Nordpol jeweils innen ist. Dadurch kommt es zu einer Abstossung gegenüber den Rotormagneten in Richtung offenes Magnettor (Rampenprinzip). Durch die sich verbreiternden Spalten werden die magnetischen Tore gebildet. Der Rotor gewinnt dadurch ein Drehmoment.

Es handelt sich um einen abgewandelten Takahashi Motor mit zwei Rotormagneten und zwei magnetischen Rampen. Die beiden magnetischen Schwellen werden durch 2 Elektromagnete überwunden, die von einer Bedini Schaltung, (Figur 2) geschaltet werden. Diese Art von Motoren können in Abhängikkeit von der Magnetstärke hohe Leistungen erreichen, wobei die Energieleistung zur Überwindung der magnetischen Schwelle äusserst gering bleibt.

Somit ergibt sich ein höchst effizienter Motor, der wenn er in einem Fahrzeug verbaut werden würde, dieses eine grössere Reichweite hätte als mit einem vergleichbaren gewöhnlichen Elektromotor.

Die Schaltung ändert sich geringfügig, es kommt ein zweiter Schalttransistor hinzu:

Induktive Bipolar-schaltung:

Bild

Optokoppler Power-MosFet Scjaltung:

Bild

Das Layout vom ersten Beitrag ist schon für die Induktive Schaltung für 2 Spulen mit 2 Transistoren ausgelegt.

Leider bin ich schon zu Alt für den Mist, sonst hätte ich diesen Motor noch gebaut. Vielleicht findet sich jemand aus dem Forum der da dran geht....
:winke:
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u63m
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Re: Magnetmotor

Ungelesener Beitrag von u63m » 19. Januar 2017, 17:00

Klar würde ich mir gern einen Magnetmotor bauen, dann in der Version um die 2kW, gekoppelt mit einem Generator. Vielleicht LKW-Lichtmaschine, die dann einen Spannungswandler betreibt auf 230V....
Nur sehe ich das größte Problem in der Mechanik. Ich kann mir aber vorstellen, dass das eine kleine Schlosserfirma aufgreifen kann, und beginnt. Magnetmotoren in Serie zu produzieren. Die Zeit ist überreif dafür und man kann das nicht mehr vertuschen. Das Spiel ist aus :mrgreen:
Ja das wäre meine Überlegung gewesen.. Eine Magnetmotor-Generator-Anordnung. AAm einfachsten kann man das ja als Heizung oder für Beleuchtung verwenden. Da würde man auch locker mit 12V oder 24V auskommen. Und auf Akkus wäre man nicht angewiesen, da die Maschine ja nonstop läuft :)
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Hunter
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Re: Magnetmotor

Ungelesener Beitrag von Hunter » 20. Januar 2017, 08:30

Tja, der Takahashi Motor hat das Potential ein Arbeitspferd zu werden... Sicher die Mechanik ist der erste Stolperstein. Aber gute leicht laufende Lager bekommt man schon im Waschmaschinen-Zubehör... Schwierig wird es bei den Dauermagneten in geeigneter Stärke und Grösse! Dort sehe ich die Hauptschwierigkeit! Je stärker die Magneten umso höher die Leistung eines solchen Motors. Evtl. wäre es möglich einen herkömmlichen Motor um zu bauen... :?:

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u63m
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Re: Magnetmotor

Ungelesener Beitrag von u63m » 20. Januar 2017, 16:08

Ja das mit den passenden Magneten sehe ich auch als Problem, zumindest wenn man eine effiziente Maschine bauen will, die hohe Drehmomente liefern soll. Ein Modell zu Demozwecken wird man bauen können (siehe Video), aber die Leistungsvariante ist sehr anspruchsvoll. Einen vorhandenen Motor umbauen.. Das wird schwierig sein, wie man bei dem die Magnete integrieren will. Selbst wenn ich einen Motor mit Magneterregung haben sollte, so ist der ja konstruktiv nicht auf das abgestimmt, was ich haben will. Das Optimale wäre, wenn man aus Teflon-Blöcken mittels CNC-Fräse sich "Lego-Steine" fertigt, die man zuvor an einem CAD-System entworfen hat. Ich senke so werden es die Leute auch gemacht haben, die den gro´ßen Motor zum zerlegen gebaut haben.
Also Kunststoffteile, in die dann die Magneten eingesetzt werden, meine ich.
Das Lager wirtd das geringere Problem sein, aber die Hauptkonstruktion dann so dass sie funktioniert, und dass sie hohe Drehzahlen beherrscht..
Da ist ein Werkzeugmacher, wenn nicht besser ein Maschinenbau-Ing gefragt :oops:
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Hunter
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Re: Magnetmotor

Ungelesener Beitrag von Hunter » 20. Januar 2017, 23:08

Das Optimale wäre, wenn man aus Teflon-Blöcken mittels CNC-Fräse sich "Lego-Steine" fertigt, die man zuvor an einem CAD-System entworfen hat.
Ja das wäre eine gute Möglichkeit, weil es magnetisch neutral ist. Noch einfacher wäre es, wenn man das in einem 3D-Drucker einfach ausdruckt, was man im CAD-Programm vorher zusammengeschustert hat... :idea:
Naja, vielleicht fange ich mit dem Kram ja doch noch einmal an. Habe ja so ein CAD-Programm noch auf meinem großen Rechner installiert. :kaffee:
War da bloß seit Jahren nicht mehr dran.
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u63m
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Re: Magnetmotor

Ungelesener Beitrag von u63m » 21. Januar 2017, 00:04

Da bin ich ja mal gespannt :top:
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