Artos Feldküche

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u63m
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Artos Feldküche

Ungelesener Beitrag von u63m » 18. Dezember 2016, 20:42

Hier der Beitrag zu Artos Feldküche aus dem alten Forum:
http://altes-forum.grenzen-der-erkenntn ... html#p1149

Mal zur Abwechslung, ein paar Kochrezepte

Arto's Feldküche
1 - Tsingtao-Snack
Wir müssen annehmen, daß der "Flieger von Tsingtao", in den 20er Jahren, auf seinen langen Flügen zuweilen in seinem zugigen Kokpit, einen Snack zu sich nahm. Wir wissen natürlich nicht genau, was Ernst Udet in solchem Falle bevorzugte, es hätte jedoch durchaus ein "Tsingtao-Snack "sein können. Dieses Gericht ist auch ohne der entsprechenden Sauce sehr schmackhaft und gerade für Solche und ähnliche Fälle, ein herrlicher Snack für Unterwegs oder für synapsenzermürbende Abende am Elektronengehirn (PC).
Schritt A, der Teig:
Wir fertigen einen gut knetbaren Teig aus Wasser, Vollkornmehl, etwas normalen 405er Mehl (zum kleben), Kokosraspel, etwas Salz und etwas Honig. Ersatzweise für den Honig kann auch Zucker Verwendung finden.
Nachdem der Teig ausgiebig geknetet ( als ideal erwiesen sich 166 Knetquetschungen, wie es traditionell bei Hindus üblich ist) und verhältnismäßig dünn , mit einem Nudelholz, einer Weinflasche oder einem Rundeisen ausgerollt wurde, bereiten wir aus Diesem, Teigtaschen.
Wer glaubt, nicht über ausreichendes gestalterisches Talent bzw. unzureichender Feinmotorik zu verfügen, oder um diesen Vorgang zu beschleunigen, was bei der Herstellung von größeren Mengen durchaus empfehlenswert ist, können Quetschklappvorrichtungen, welche ursprünglich für die Herstellung von Ravioli gefertigt wurden, Verwendung finden. Diese sind auch bei Einbringen der Füllung von Vorteil.
Schritt B, die Füllung:
In ein Gefäß von ausreichender Größe und Stabilität, zrrühren und zerstampfen wir eine Mischung aus kleingehackten Zwiebeln, Knoblauch und Chilies. Tunfisch (zur Not aus der Dose), etwas Salz und Essig, so wie etwas Honig (ersatzw. s.O.) und Curry fügen wir ebenfalls hinzu. Nachdem wir alle Zutaten ausgiebig vermengt und gegebenenfalls zermatscht haben, ist die Füllung vorbereitet.
Schritt C, finale Fertigung der Teigtaschen:
Nun wird die Füllung in die vorbereiteten Teigtaschen eingebracht. Worauf Diese gut verschlossen werden. Sollten die Teigtaschen ohne Zuhilfenahme der besagten Ravioliquetsche gefertigt werden, ist es hilfreich, vor verschließen der Teigtaschen, die Ränder Derselben aleicht anzufeuchten, um den sicheren Verschluss zu gewährleisten. Am besten werden diese Teigtaschen nun frittiert oder in einer hochwandigen Pfanne, mit viel Kokosfett oder geschmacklich verhältnismäßig neutralem Oel gebraten. Man kann sie jedoch auch in die Backröhre einbringen und dort, bei einigermaßen hoher Temperatur kurz knusperig braten. Von Verwendung einer Mikrowelle ist abzuraten, da es, in diesem Falle zu Explosionen kommen kann. Zudem ist eine Mikrowelle in jedem Falle ein Schritt in die übelste Barbarei der Kochkunst und eine Vergewaltigung jeder guten Nahrung. Bei den heute meist üblichen "Speisen" spielt so Etwas allerdings wohl kaum noch eine große Rolle.
Schritt D, die Sauce:
Es sind verschiedene, zum Tsingtao-Snack passende Saucen, denkbar. Daher möchte ich Euch zwei Varianten offenbaren:
Sauce 1, "Sauce a la Sa Te":
Klein geschnittene Zwiebel in einer gehörigen Menge Butter oder Oel rösten, hinzu kommen Knoblauch und, je nach Schärfegewöhnung der Tafelnden, eine mittlere oder größere Menge Chilies und Curry. Sofort, nachdem die Zwiebeln ihren Röstvorgang einleiten, d.h. beginnen bräunlich zu werden und es beginnt eben nach gerösteten Zwiebeln zu riechen, wird etwas Mehl hinzugefügt und zwar gerade ausreichend, um mit der, in der Pfanne, noch vorhandenen Butter oder dem Oel, eine Mehlschwitze zu bereiten. Heftiges umrühren ist unabdinglich! Sobald das Mehl beginnt, einen leicht hellbräunlichen Ton anzunehmen, müssen schleunigst die, zuvor durch einen Fleischwolf oder Ähnliches pürierten, Erdbohnen (die allgemeine Unwissenheit bevorzugt es, sie Erdnüsse zu nennen!) hinzugefügt und verrührt werden. Das ganze wird mit etwas Wasser abgelöscht und zu dieser schmackhaften Sauce verrührt.
Sauce 2, " a la Tsingtao":
Auch hier wird eine Hochwandige Pfanne oder ein Topf mit verhältnismäßig großen querschnitt benötigt. Zuerst eine größere Menge kleingeschnittene Zwiebeln in einer ausreichender Menge Butter oder neutralem Oel anrösten. Kurz vor dem hinzufügen des Mehls, eine reichlich bemessene Menge gehackter oder grob gemahlener Chilies hinzufügen. Bereiten der Mehlschwitze siehe oben. Danach etwas Honig, eine verhältnismäßig große Menge Curry und ein größeren Schuß Zitronensaft oder etwas weniger Essig hinzugeben. Das Ganze wird mit kleingeschnittener Annanas, Banane oder Lychees verrührt. Und schon ist auch diese leckere Sauce zubereitet.
Arto wünscht Euch hiermit Allen eine gesegnete Mahlzeit und allzeit freien Flug.

2 - Bonewell Cakes
Stuntman und Artisten, Freiheitskämpfer und Abenteurer, Wikinger und Kampfsportler, kurzum Alle, die einen herzhaften Lebenswandel bevorzugen und sich häufig Knochenbrüche, Prellungen und andere Blessuren einhandeln, aber auch Menschen, die einfach an verschlissenen Gelenken etc. leiden, wissen ihn, falls sie ihn kennen, zu schätzen; Beinwell. Leicht an seinen großen, länglichen und behaarten Blättern und an den blauen Blüten zu erkennen, ist er in unseren Breitengraden heimisch. Auch in vielen Gärten ist er zu finden. Jedoch geschieht ihm gerade dort, häufig das Unrecht, schlicht als "Unkraut" betrachtet zu werden. In der Tat, sollte man ihn regelmäßig etwas in seine Grenzen weisen, da er ansonsten dazu neigt, in einigen Jahren, den gesamten Garten für sich zu beanspruchen. Wer ihn kennt, weis ihn als Segen zu schätzen. Ein kalt gequetschter Brei aus Beinwell äußerlich angewendet fördert das Verheilen gebrochener Knochen und bei Prellungen und Gelenkschmerzen, schafft oft schon ein Beinwellblatt unter dem Verband, Linderung. Allerdings auch als Nahrungsmittel zu sich genommen ist er äußerst gesund. Maria Treben, eine heilkundige Nonne, die sich sehr intensiv mit Klosterwissen des Mittelalters befasst hatte, schreibt über ihn: " ...einmal die Woche aufgetischt, hält er die gesamte Familie gesund." Man kann ihn wie Spinat zubereiten, was mir persönlich, allerdings, nur bedingt mundet. Eine Köstlichkeit ist allemal, die folgende Zubereitungsart, die jedoch etwas Vorbereitungszeit erfordert. Zum Teil aus kulinarischen Gründen, jedoch auch aus dem Gedanken heraus, daß auch im Winter, Blesuren einen Beinwellumschlag bedürfen, kam ich auf die Idee, Beinwell süß - sauer einzulegen. Hierbei, sollte ein guter Weinessig mit etwas Wasser und Honig ( Honig ist gerade in diesem Fall, immer dem Zucker vorzuziehen! ) Verwendung finden.
Verfügen wir nun über besagt eingelegte Beinwellblätter, fast flüssiger Teig aus Eier ( Veganer können auch auf Diese verzichten ), Wasser, etwas Honig oder Zucker, Mehl und ein wenig Salz angerührt. In Diesem, werden nun die Beinwellbätter gewendet. Die Behaarung der Blätter ist für die Haftung des Teigs äußerst von Vorteil. Nun können diese Blätter, in einer Pfanne von ausreichendem Durchmesser, gebacken werden. Dieses Gericht ist auch hervorragend als gesunde Vorspeise geeignet.
Gesegnete Mahlzeit und gute Gesundheit!

3 - Saubohnen a la Harald Blauzahn
Harald Blauzahn war eine historische Gestalt. Er war ein dänischer König des Frühmittelalters, einer Zeit, in der die letzten historischen Wikinger unterwegs waren. Leider hatte er sich, wahrscheinlich in Folge seiner ständigen Zahnschmerzen, die ihm langsam den Verstand raubten, zum Christentum bekehren lassen. Dennoch ließ er regelmäßig zur Wintersonnenwende das Julgelage ausrichten. Diesem Umstand und den nordischen Sagas haben wir die, Anregung zu diesem Rezept zu verdanken. Zum besseren Verständnis sei erwähnt, Daß Sagas nur wenig mit dem zu tun haben, was wir landläufig als Sagen verstehen. Sagas waren, obwohl sie zuweilen, im laufe von vielen Generationen, etwas überzogen wurden, knochentrockene Ereignisberichte und Familienchroniken.

Saubohnen, auch Pferdebohnen oder Dicke Bohnen geheißen, sind leider etwas aus der Mode geraten und nicht immer einfach zu bekommen. Zum Glück gedeihen sie gerade in unseren Gefilden vorzüglich. Schließlich wurden sie hier, nachweislich, schon in der Bronzezeit angebaut. Sie zeichnen sich nicht nur durch Ergiebigkeit und Nahrhaftigkeit aus, sondern sind angenehm bissfest und haben einen vorzüglichen, herzhaften Geschmack. Möglicherweise sind sie auch aus dem Grunde, nicht mehr so populär, da in heutiger Zeit, anscheinend auch in kulinarischer Hinsicht, eher Geschmacklosigkeit bevorzugt wird. Das der hohe Nährwert nicht mehr gefragt ist, wurzelt sozialpsychologischen Aspekten, die auch zu vielen anderen Ess-Störungen führen und ihren Ursprung, unter Anderem, in der Dekadenz des französischen Hofes des 17. und 18. Jahrhunderts haben. Dort galt es als Schick, zu essen um sich die Zeit zu vertreiben und als ritualisiertes Mittel der Geselligkeit, was häufig auch in krankhafte Fress-Sucht ausartete. Um nicht aus allen Nähten zu platzen, wurde es von Da an, immer häufiger üblich, Speisen den Vorzug zu geben, die möglichst nährstoffarm sind und mit welchen man sich möglichst lange Zeit an der Tafel vergnügen konnte. Das einfache Volk pflegt nun mal, ohne Sinn und Zweck zu hinterfragen, die Gewohnheiten der ""Oberschicht" zu imitieren und so sind viele Unarten, oft in paradoxester Weise, noch heute üblich. Diese flauen nicht etwa zwangsläufig ab, wie Mancher anzunehmen geneigt ist, sondern können sich ins Perverseste steigern, wie ein bewusster Blick in die Moderne zeigen muss. Natürlich sind noch viele andere Faktoren für die heute üblichen Essgewohnheiten verantwortlich, jedoch würde ein näheres Eingehen auf Diese, Bände füllen und so wollen wie endlich wieder zu den leckeren Saubohnen des Harald Blauzahn zurückkommen.
Frisch von der Staude, sind Diese natürlich der größte Genuss, jedoch wollen wir mal von getrockneten Saubohnen ausgehen, auf welche, zur Julzeit, mit Sicherheit auch die Köche des Harald Blauzahn zurückgreifen mussten. Diese sollten, in jedem Falle, am Vortage gewässert werden. Einen eventuellen Versorgungsengpass gilt es im Vorfeld ab zuklähren, denn das ebenfalls benötigte Wildschweinschmalz ist nicht in jedem Supermarkt erhältlich. Mit etwas gutem Willen und Durchsetzungsvermögen ist Dies sicherlich zu bewerkstelligen, wobei gute Kontakte zu einem Jäger sehr von Vorteil sein können. Kleiner Tipp; Besonders clever ist es, sich Wildschweinspeck zu besorgen und das Schmalz selbst auszulassen, dann hat man auch noch Wildschweingrieben, die schon, für sich, eine exquisite Delikatesse sind.
Nun, wenn alle Vorbereitungen getroffen sind, Werden die Dicken Bohnen vorgekocht. Hinzu geben wir nun Salz, das Wildschweinschmalz, eine gehörige Portion, zuvor gesondert geröstete Zwiebeln und runden das ganze nicht, wie Damals häufig üblich, ... mit ranziger Butter ( da Dies nicht Jedem zuträglich erscheinen mag ), sondern mit scharfen Paprikapulver ab. Paprikapulver muss nicht unbedingt weniger authentisch sein, da Dieses damals, wie alle "Spetzereyen aus den Landen der Tartarey" , zwar sündhaft teuer, jedoch für eine hochgestellte Persönlichkeit wie Harald Blauzahn, durchaus beschaffbar war. Dies ganze sollte so lange köcheln, bis die Saubohnen, zwar gut zu kauen sind, jedoch eine gewisse Bissfestigkeit erhalten bleibt.
Gerade zur Julzeit ein Essen, wie es besser kaum passen könnte.
Gesegneten Apetit und ein frohes neues Jahr !
( Denn der neue Jahreszyklus beginnt nun mal tatsächlich zur Wintersonnenwende, und nicht zu den vielen, kulturell bedingt, unterschiedlichen, recht willkürlichen Zeitpunkten!)

5 - Schrapnelles a la Bubulina
Als, über Generationen, die Griechisch - türkischen - Kriege wüteten und das Land verwüsteten, war es den Türken gelungen, ganz Griechenland zu besetzen. Ganz? ...
- Nein!
Folgendes klingt zwar sehr nach Asterix und Obelix, ist jedoch historisch verbürgt; Eine kleine griechische Inselgruppe schaffte es, sich so vehement gegen die türkischen Truppen zur Wehr zu setzen, daß Jene, trotz vieler brachialer Angriffe, es nicht schafften, auch nur einen Fuß an Land zu bekommen. Angeführt wurde die Verteidigung dieser Inselgruppe, von einer beherzten Dame namens Bubulina, die offensichtlich mit allen Wassern gewaschen war. Diese Nationalheldin schaffte es nicht nur, die einfachen Bauern und Fischer der Inseln zu einer, taktisch genialen und evidenten Verteidigung zu formieren, sondern es gelang ihr auch so mancher Raid, bei welchem sie in die extreme Übermacht der türkischen Flotte hinein fuhr, wie der Fuchs in einen Hühnerstall.
Zu dieser Zeit, waren sogenannte Schrapnellgeschosse üblich; Dünnwandige Geschosse, in welchen sich eine größere Anzahl Bleikugeln, in einem Durchmesser von 20 - 45 mm, befanden. Diese Schrapnelle (besagte Bleikugeln), stoben beim, Aufprall des Geschosses, auseinander und verwüsteten die Umgebung. Inspiriert durch diese geschichtlichen Ereignisse und zu Ehren jener Bubulina, entstand folgendes Rezept:
Schritt A, Herstellung der "Schrapnelle":
Zuerst fertigen wir einen, gut knetbaren Teig aus Ei, Wasser, etwas Salz und Mehl ( ein größerer Anteil von Vollkornmehl ist vorteilhaft). Aus Diesem fertigen wir Küglein in einem Durchmesser von ca. 30 mm, in welchen wir eine schwarze Olive (ohne Kern !) einarbeiten.
Jene werden nun, wie Knödel gekocht.
In einer anderen, ebenfalls sehr schmackhaften Variante, werden besagte Küglein frittiert. Nun sind die Schrapnelle zubereitet.
Schritt B, die Sauce:
Zuerst gießen wir bei einer entsprechenden Menge Ölsardienen das Öl ab und entfernen die Gräten, was bei Ölsardienen unproblematisch geschieht, in dem man sie längs, ohne Gewaltanwendung, teilt und das gesamte Rückgrad mit den Gräten herauszieht.
In einer Hochwandigen Pfanne oder einem Topf von großem Durchmesser, werden in kalt gepressten Olivenöl ( das Öl von den Ölsardienen kann, falls es aktzeptabel ist, hierbei auch mit Verwendung finden ) eine größere Menge an kleingeschnittenen Zwiebeln geröstet. Sobald die Zwiebel vom glasigen, in den bräunlichen Zustand übergehen, geben wir nun etwas Mehl hinzu, um eine Mehlschwitze zu bereiten. Sobald das Mehl leichte Färbung annimmt, werden schleunigst die Sardinen, etwas Salz, Korinten, und eine gehörige Menge kleingeschnittener Knoblauch, Paprikapulver, getrocknete und gehackte Chilies, Oregano und etwas Tomatenmark untergerührt. Unter heftigeren Rühren wird das ganze mit einem griechischen Rotwein abgeschreckt. Zu empfehlen ist hier ein Wein aus den nördlichen Regionen an der grichisch - mazedonischen Grenze. Sollte kein entsprechender griechischer Rotwein zu ergattern sein, kann ersatzweise ein Spätburgunder verwendet werden.
Somit ist ein köstliches Gericht entstanden, daß einem Gedenken der heldenhaften Taten der großen Bubulina gerecht wird.
Gesegneter Appetit!

6 - The genuine Tyrclach Cheese Bomb
In den stürmischen Gefilden von Tyrclach, sind herzhafte und kalorienstarke Speisen äußerst beliebt und zuträglich.
Ein vorzügliches Gericht, um arg geschundene und ausgehungerte Recken, wieder zu Kräften kommen zu lassen.
Zu allererst muß ein, in der heutigen Zeit eingetretener, Versorgungsengpass aus dem Weg geräumt werden. Vielen Zeitgenossen ist nicht bewusst, daß es recht schwierig geworden ist, eines echten Käse habhaft zu werden. Jahrtausende haben Milliarden von Menschen echten Käse gegessen und gesund damit gelebt. Bis irgend einem EU - Minister aufgefallen ist, das in Käse ja Bakterienkulturen ihr Werk verrichten. Dazu sei erklärt, daß ein echter Gouda, nur in Gouda hergestellt werden kann, da nur die Kühe von Gouda, genau diese, in der dortigen Region auftretende Bakterienmischung zu sich nehmen, mit deren Hilfe ein Gouda eben seine geschmacklichen und strukturellen Besonderheiten erlangt, die ihn eben von anderen Käsesorten unterscheidet. Genau so kann ein Emmentaler eben nur von emmentaler Kühen, ein Tillsider von tillsider Kühen usw. , stammen. Besagten Minister war wohl auch nicht bewusst, das auch in ihm große Mengen, unterschiedlichster Bakterien heimisch sind, ohne welche er überhaupt nicht lebensfähig wäre. Nun sind der Herstellung und dem Vertrieb von echtem Käse, Unmengen von Hürden in den Weg gestellt, die dem Käseliebhaber die Zornesröte ins Gesicht treiben. Die einzig auf Kommerz und Konsum aufgebaute Wirtschaft nutzt, in einer Epoche ohne Ehrenhaftigkeit und fern jeder Ethik, jede Gelegenheit, die Gewinnspanne zu erhöhen. Dies ist heute leichter , als es jemals war, denn der Bürger ist durch Medien, politischen Machenschaften und sozialer Entwicklung, derartig konditioniert worden, daß ihm einfach Alles, und sei es noch so unbrauchbar, sinnlos oder gefährlich, aufgeschwätzt werden kann. Somit wird der sogenannte Käse, der Allerorts zu haben ist, auf äußerst dubioser, oft gesundheitsschädlicher Weise, hergestellt und kann nur als Käseimitat bezeichnet werden. Dies führt dazu, daß bestimmte Gerichte überhaupt nicht mehr zubereitet werden können, da ein Imitat eben völlig andere Eigenschaften besitzt, als ein echter Käse.
Echter Käse ist zuweilen noch bei privaten Herstellern, welche in erster Linie, für den Eigenbedarf produzieren oder einem guten Bio-Großhandel ( Vorsicht! denn auch Bio-Großhandel vertreiben oft nur Bioimitat) zu ergattern. Im Falle des hier benötigten Käses, ist auch, sofern man eine Bezugsquelle für echten Quark besitzt, eine Eigenproduktion möglich. Denn für Genuine Tyrclach Cheese Bomb benötigen wir eine größere Menge "Harzer" oder "Handkäse".
Ist es uns nun gelungen, mit viel Idealismus, Kampfkraft und Kreativität, zu unserem Handkäse zu kommen, schneiden wir Diesen in Würfel von 20 - 25 mm Kantenlänge. Diese expedieren wir just in ein Steingutgefäß von ausreichender Größe oder einen entsprechenden Holzbottich. Sodann geben wir, eine größere Menge klein geschnittener Zwiebel, süßes Paprikapulver, scharfes Paprikapulver, Oregano, etwas günen Amazonaspfeffer und etwas Knoblauch. Nun wird das Ganze mit zwei Drittel Sonnenblumenöl (noch besser ist Distelöl geeignet) und einem Drittel kalt gepressten Olivenöl ausreichend aufgefüllt. Nach gutem Verrühren, wird über das Behältnis ein Tuch gespannt, halbgrobe Leinen oder Baumwolle ist hierzu am besten geeignet. Das nun, soweit Vorbereitete, verbringen wir an einen Ruhigen und, vor Allem, sicheren Ort. Hier lassen wir das Ganze, je nach Zimmertemperatur und Reifegrad des Käses, ein bis vier Wochen unbehelligt. Ein kurzes Lüpfen des Tuches, um den Reifegrad zu kontrollieren, ist gestattet und für Unerfahrene sogar empfehlenswert.
Sobald die Oberfläche der Mixtur, eine zusammenhängende Masse bildet und sich eher trocken anfühlt, ist dieses exquisite Gericht bereit, verzährt zu werden. Serviert wird es sodann, mit einen Schuss guten Essig (Balsamico ist durchaus legitim). Dazu sollte ein frisch gebackenes Vollkornbrot gereicht werden. Ein gutes Bier nach Pilsener Art gebraut oder aber auch ein malziges Dunkelbier sind dazu zu empfehlen.
Ein gesegneter Appetit!

7 - Porridge a la Jakobite
Seit uralten Zeiten, bestand der Reichtum Schottlands, einzig und allein, aus seinen Schafen und der Zähigkeit seiner Bewohner, wobei jene, im Hochland Ansässigen, noch etwas zäher waren, als die Übrigen. Etwas später, jedoch auch noch in alter Zeit, hatte das Schicksal noch eine bemerkenswerte Verbesserung der Lebensqualität für sie vorgesehen; Bioba (den schottischer Dudelsack) und Viske Beatha (den schottischen Wiskey). Trotz dieser bescheidenen und kargen, dennoch liebenswerten Verhältnisse, war es den Britten und Angelsachsen, ein ständiges Bedürfnis, auch diesen Landstrich, ihrem Imperium einzuverleiben und dessen Bewohner zu unterjochen. Da diese Bewohner jedoch, außer besagte Zähigkeit, einen wenigstens ebenso großen Freiheitswillen besaßen, entwickelte sich die schottische Geschichte, zu einer Aneinanderkettung von Kriegen und Revolten, die von den Schotten, bedingt durch englischer Übermacht und Uneinigkeit unter den eigenen Clans, von Diesen, fast ständig, verloren wurden. Dies jedoch, fast immer heroisch und mit fliegenden Fahnen! Äußerst geschichtsträchtig war auch der Widerstand der Jakobiten, deren harter Kern sich aus den Highland-Clans rekrutierte.
Ein äußerst leckeres Gericht, welches von mir, zu Ehren der beherzten schottischen Freiheitskämpfer kreiert wurde, ist durch die schottische Küche zwar inspiriert, jedoch eigenständig wie es den schottischen Clans stets im Sinne war; Porridge a la Jakobite.
In einigen Zutaten ist Dieses, etwas von der urtypischen schottischen Küche abgerückt, da die hier veröffentlichten Rezepturen für den allgemeinen Gebrauch vorgesehen sind und einige zentraleuropäische Gaumen, vor Jenem, trotz gesundheitlicher Unbedenklichkeit, zurückschrecken könnten, was man, im Ursprung in Schottland unter Innereien verstand. Zum Beispiel Haggis, das schottische Nationalgericht (Schafmagen, gefüllt mit Grütze und Innereien, später verwendete man Kartoffeln, statt Grütze), wird heute meist mit den Innereien zubereitet, was auch ein heutiger Zentraleuropäer als Innereien bezeichnen würde. Was ein Schotte, in damaliger Zeit, unter Innereien verstand, erwähne ich hier besser nicht.
Als Erstes kommt etwas Öl, Salz, Speck und geschnittene Zwiebeln in eine große, hochwandige Pfanne (ein Wok ist auch vorzüglich geeignet).
In einer anderen Pfanne werden, in etwas Öl, in Stücke von ca.30mm geschnittene Nierchen, Leber und Herz vor gedünstet ( Diese sollten zwar vom Schaf stammen, muss aber nicht unbedingt sein). Sodann bringen wir in die erste Pfanne (oder den Wok) Haferflocken ein, die nun etwas angeröstet werden. Heftiges Umrühren ist unabdinglich! Sodann wird just der Inhalt der zweiten Pfanne untergerührt, wobei eine gehörige Portion Minzeblätter hinzugefügt werden. Gemeint ist eine Minzsorte, deren Blätter leicht gezackt sind, sich jedoch von der Spearmint dadurch unterscheiden, daß sie etwas kleiner, dunkler und nicht samtig sind; eben die echte Pepermint. Zur Not kann jedoch auch eine andere Minzsorte verwendet werden. Sobald die Minzblätter und natürlich alles Übrige, durch-gegart sind, wird noch etwas, frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer hinzu gegeben (schwarzer Pfeffer sollte immer frisch gemahlen werden, da er sonst sein Aroma einbüßt). Somit ist, den Jakobiten zu Ehr, ein herrliches Gericht entstanden, daß auch vorzüglich für die kalten Jahreszeiten geeignet ist.
Gesegnete Mahlzeit!

8 - BORSCHTSCH a la Tyrclach
Schon lange gibt es in Russland einen Gemüseeintopf, oft eher eine Suppe, namens Borschtsch. Von diesem Gericht, daß auch für kalte Wintermonate hervorragend geeignet ist, habe ich mich inspirieren lassen. Der Borschtsch a la Tyrclach ist allerdings noch etwas herzhafter, eben nach Tyrclach-Art.
Zuerst sollten wir uns um einen ausreichend großen Topf bemühen , denn Borstsch a la Tyrclach ist hervorragend geeignet um ganze Heerscharen ausgehungerter Recken zu verköstigen. In diesen geben wir etwas Sonnenblumenöl und rösten darin gewürfelten Speck ( es sollte auch ruhig Durchwachsener dabei sein) und jede Menge ebenfalls gewürfelter Zwiebeln. Nachdem diese Zutaten ein Stadium erreicht haben, in welchem sie die gesamte Umgebung des Lagerfeuers ( zur Not geht auch eine Küche ) mit appetitlichen Duft erfüllen, geben wir eine ausreichende Menge Wasser und gewürfelte Kartoffeln hinzu. Nun geben wir noch ungerösteten durchwachsenen und gewürfelten Speck (es kann auch etwas Hackfleisch sein) in den Topf. Nachdem die Kartoffeln langsam beginnen sich darin aufzulösen, fügen wir Diesen gewürfelte Rote Beete, Runkelrüben (sind leider etwas aus der Mode und daher nur bei manchen Bauern, unter der Kategorie Pferdefutter zu bekommen) und etwas Zuckerrüben (die ganzen Rübengewächse natürlich zuvor halbfein würfeln) und fein geschnittenen Weißkohl hinzu. Nun wird dem Ganzen ausreichend Salz zugegeben. Bei Salz ist immer darauf zu achten unjodiertes Meer- oder Salinensalz zu verwenden ( es muss nicht unbedingt dieses extrem teure Himalajasalz sein, mit welchem klevere Geschäftemacher einem versuchen, den letzten Cent aus der Tasche zu leiern ).
Jod ist, in äußerst geringem Maße, durchaus gesund. Jedoch bestätigen neueste Erkenntnisse aus der Kognitionsvorschung, daß eine größere Dosierung Jod, bestimmte Synapsenverbindungen blockiert und den Willen lähmt. Auch sind größere Mengen an Jod in anderer Hinsicht ungesund. Da heute sehr viele Nahrungsmittel mit Jod versetzt werden, z.B. das Trinkwasser, sollte man Jod, dort wo es möglich ist, vermeiden.
Nun werden , jede Menge in Streifen oder Würfel geschnittene Gemüsepaprika, etwas süßes Paprikapulver, scharfes Paprikapulver und einige Chilis hinzu gegeben. Auch mit Knoblauch sollten wir keinesfalls sparen. Nachdem Alles noch einige Zeit vor sich hin gekocht hat (zeitweiliges Umrühren nicht vergessen, damit Nichts anbrennt), geben wir noch etwas Haferflocken hinzu, so, daß Diese Alles noch etwas fester machen (Ich esse nur "Suppen", die man mit dem Messer essen kann). Nun, wenn Alles schon recht gehaltvolle und dicker ist (also; die Haferflocken sich aufgelöst haben), runden wir es zum Schluss mit ( frisch gemahlenen! ) schwarzen Pfeffer ab.
Dieses Gericht ist auch wunderbar geeignet um auf Vorrat zu kochen, denn es schmeckt, nach dem dritten Mal aufwärmen, besonders gut.
Gesegnete Mahlzeit!

9 - Shetland-Stew
Die Shetlands; Sturmumtobte Eilande, die bekannt sind für ein ausgesprochen rauhes Klima und auf denen dennoch jeder der seltenen Sonnenstrahlen das Herz aufjubeln lässt. Auf ihnen hätte das Rezept für dieses schmackhafte und kraftspendende Gericht entstehen können. Doch nicht nur Shetländer müssen zuweilen wieder rasch zu Kräften gebracht werden.
In einem großen Topf oder einem Bräter werden vorgekochte Kartoffeln und Hafergrütze untergebracht. Dieses bringen wir, mit etwas Wasser, wiederum zum kochen und fügen Salzheringe (diese sollten einen Tag zuvor gewässert worden sein!), Zwiebeln und Lauch hinzu. Nachdem im Topf das Wasser kaum mehr sichtbar ist, expedieren wir hurtig Petersilie. Dill. Thymian und Lebertran in den Selben. Bei dem Lebertran ist strengstens darauf zu achten, daß man sich nicht irgend ein gesüßtes Zeug aufschwätzen lässt! In einem wohl ausgestattetem Reformhaus, Drogerie oder Apotheke, müsste Dieser jedoch zu bekommen sein. Nach Hinzugabe von etwas (frisch gemahlenem!) schwarzem Pfeffer lassen wir Alles, bei geschlossenem Deckel und mäßiger Temperatur, noch etwas köcheln und fertig ist ein köstlicher Energiespender.
Vergesst eure Vorurteile gegen Lebertran, in dieser Kombination mundet er wirklich vorzüglich! Rettungslos Vorurteilbelastete können allerdings, ersatzweise, auch Dorschleber im eigenen Tran verwenden (in guten Supermärkten als Konserve zu bekommen).
Gesegnete Mahlzeit!

10 - Paella Caribe Jambalaja
Die Karibik; Viele träumen von Cocktails unter Palmen (Geschmackssache) und weißen Jachten (in meinen Augen meist geschmacklose Plastikeimer). Wer die karibische See und die sie umgebenden Landstriche nur unter diesen Aspekten betrachten kann, wird sie niemals begreifen und niemals erahnen, welcher Zauber ihm da entgangen ist. Jener sollte möglichst bald sich heimschären, um nicht auch noch seinen Teil an der Vernichtung dieses wundervollen Teils der Erde beizutragen. Einer Vernichtung, die seit Generationen, immer rascher voranschreitet; Durch politische Machenschaften und US-imperialistische Konzerne, welche rein aus Gesichtspunkten der Gewinnoptimierung die Natur vernichten und die Einwohner versklaven, aber auch durch die Touristik -Industrie und Heerscharen von Neureichen, welche sich Meile für Meile in dieses blühende Paradies pulsierenden Lebens hineinfressen, um es durch Plastik, Plagiat und Abzocke zu ersetzen. Das, was die meisten Europäer als Karibikromantik kennen, ist größtenteils ein Machwerk der Konsumgesellschaft; Kulissen, die die wirkliche Schönheit verdecken. Eine Schönheit, welche von den Kreaturen des Kapitalmolochs überhaupt nicht wahrgenommen werden kann, da diese darauf konditioniert wurden, nur in Besitz, Kapitalanlagen, Gewinnspannen und , möglichst sterilen, Konsum zu denken. Wer jedoch den Mut besitzt, nur mit seinen Schlafsack, wachen Geist, offenen Augen und Ohren und dem, was er auf dem Leibe trägt, bewaffnet, mit Gelegenheits-Jobs, von Abenteuer zu Abenteuer, kreuz und quer durch die Karibik zu tingeln, dem offenbart sich ein Reichtum, den man nicht mit Geld kaufen kann. Alles scheint fruchtbarer zu sein, als an irgend einem anderen Ort der Erde. Alles quillt über, von purer Lebensenergie und schöpferischer Kraft. Natürlich gibt es auch hier Leid und die meisten Einwohner der angrenzenden Länder leben weit unter der Armutsgrenze; Doch sie leben, während viele Bewohner der "zivilisierten" Welt, im Wohlstand vegetieren! Zudem wird vieles Übel relativiert, durch eine urwüchsige Kreativität, ein "sich zu helfen wissen" und ein natürlich gewachsenes Sozialsystem, basierend auf eine ungezwungene und natürliche Hilfsbereitschaft und die Verwurzelung in der Sippe. Dieses Sozialsystem ist in allen Gegenden der, oft mitleidig belächelten, "Bananenrepubliken" anzutreffen, die noch nicht all zu sehr "zivilisations"- geschädigt sind. Oft ist es auch die, häufig anzutreffende, interessante Mischung aus Brutalität und Herzlichkeit, die einem, mit etwas Glück, das Leben erleichtert. So kann es tatsächlich vorkommen, daß man von Banditen ( die sehr brutal sein können) überfallen wird, und nachdem, Jene feststellen, daß man auch ein "armes Schwein" ist, diese einem zum Kaffee einladen und höflich nachfragen, ob man nicht vielleicht gewillt wäre, bei ihnen mitzumachen. Dieses, für Europäer kaum nachvollziebares Verhalten, habe ich in Honduras (Centro Amerika) selbst erlebt! Auch sei zu bedenken, daß schon im 17. und 18. Jahrhundert die Piratenrepublik Tortuga über ein Sozialsystem verfügten, dessen Niveau die vielgepriesenen Sozialsysteme der "zivilisierten" Staaten, bis Heute nicht ereicht haben! Jemanden, der wiklich den Zauber der Karibik erfahren möchte, sei anzuraten, um alle zivilisatorischen Anhäufungen einen großen Bogen zu machen und nur mit leichtem Gepäck und bescheidenen, jedoch robusten und zweckmäßigen Outfit, sich unter das einheimische Volk zu mischen. Dann kann er schöne und unvergessliche Abenteuer erleben, die sein Leben grundlegend verändern werden.
Nun möchte ich Euch helfen, einen Hauch Karibik auf eure Tafel zu zaubern.
Zuerst bemächtigen wir uns einer sehr großen Pfanne (ein Wok ist auch geeignet). Nun schmoren wir, in etwas Kokosfett (Palmin ist auch geeignet, jedoch lasst, um aller Götter Willen, die Finger von irgend einem anderen Frittierfett!), eine gehörige Menge Zwiebeln in besagter Pfanne (oder eben Wok). Zuvor haben wir (hoffentlich) , in einem normalen Topf, Reis gekocht, den wir nun hinzugeben. Just schneiden wir jetzt Bananen in dünnen Scheiben hinein. Falls wir sie bekommen können, sollten wir Platanos benutzen, da diese am besten geeignet sind, jedoch können auch handelsübliche Bananen Verwendung finden. Nun wird das Ganze, unter häufigen Rühren, leicht angeröstet. Nun rühren wir etwas (unjodiertes!) Salz, Cumin, etwas Knoblauch und jede Menge Chilies unter. Bei den Chilies sollte man versuchen, die so genannten Diablos zu bekommen (aber auch Habańeros oder Jalapeńos sind geeignet)! Falls dies nicht möglich ist, verwenden wir eine möglichst herzhafte andere Sorte (es gibt immerhin über 600 verschiedene Sorten!). Jetzt geben wir Tunfisch und,falls zu ergattern, Merlin so wie Swortfish hinzu. Diese werden leicht angeröstet. Sodann Grabben oder grabbenähnliches Getier (Alles, was man bekommen kann) und geräucherte Muscheln aller Art hinzufügen.
Nachdem wir diese letzten Zutaten, bei mäßiger Hitze untergerührt haben, sind wir in der glücklichen Lage, ein exzelentes Mahl auftischen zu können, daß den Geist der Karibik mit sich bringt. Für Diejenigen, welche keine Schärfe gewohnt sind, sei anzuraten, Tortillas (Maisfladen) dazu aufzutragen. Es sei noch erwähnt, daß Viele, eine völlig falsche Vorstellung von der Chilieschärfe haben. Viele Unwissende, glauben Diese würde ätzen. Das ist nicht der Fall! Der Wirkstoff, der in Chilies enthalten ist (Capsaicin), dockt lediglich an den Hitzerezeptoren an und dies wird von uns als Schärfe wahrgenommen. Ansonsten hilft der selbe Wirkstoff, nachweislich erfolgreich, gegen Infarkt, Arterienverkalkung, jede Art von Kreislaufbeschwerden, Nervenleiden, Stresserkrankungen, verschiedene Altersbeschwerden, kurzzeitig gegen zu niederen Blutdruck, und ist antiseptisch! Des Weiteren hilft er gegen Impotenz und Haarausfall (falls dieser nicht genetisch bedingt ist)! Nicht zuletzt, fördert er die Gehirndurchblutung! Ein weiterer, in Chilies enthaltener Wirkstoff, ist ein natürliches Antidepresiva, welches regelrecht euphorisch und nebenbei; schmerz-unempfindlich macht! Innerlich und äußerlich angewand, sind Chilies auch ein Antireumatikum und verhindern den Wundbrand!
Somit wünsche ich Euch Allen: Buen Apetito, Felice Gome!

11 - Oaky's delight
In einer Welt von Mikrowelle und Fast-Food, entgeht den Meisten, dass die Natur voll der erquicklichsten Spezereyen ist. Und so manches „Unkraut“ entpuppt sich, bei bewusster Betrachtung, als schmackhaftes und gesundes Küchenkraut.
So wird auch die Gundelrebe oftmals für ein giftiges Unkraut gehalten. Als wilder Bodendecker ist sie sowohl in der Natur, wie in den meisten Gärten zu finden. Rundliche, leicht , an den Rändern gewellte dunkelgrüne Blätter und kleine Blüten (violett bis altrosa) sind das Erkennungszeichen dieser, ansonsten eher unscheinbaren Pflanze.
Auch als Gundermann bezeichnet, wurde sie häufig in der mittelalterlichen Küche verwendet. Vitaminreichtum und intensiver Geschmack zeichnen sie aus. Aus der frischen Pflanze zubereitete Tinktur wird zur Behandlung der Bronchorrhöe, von Brochialkatrrhen, des feuchten Asthmas und gewisser Darmerkrankungen verwendet.

Hier nun ein Rezept, bei Welchen diese Pflanze nicht fehlen darf:
Oaky's delight
Zuerst fertigen wir einen Hefeteig, den wir möglichst dünn ausrollen.
Dieser wird mit Hackfleisch nach eigener Wahl (der Vorschlag; auf diese Weise, unliebsame Gegner verschwinden zu lassen, stammt nicht von mir!), welches mit kleingeschnittenen Zwiebeln, schwarzen Pfeffer und Salz abgewürzt wurde, dick bestrichen. Nun kommt darauf eine üppige Lage Blätter von Gundermann/ Gundelrebe. Das Ganze wird jetzt zusammengerollt und bei ca. 150 – 180 Grad gebacken.
Inzwischen rösten wir eine gehörige Portion klein geschnittener Zwiebel in Butter. Hinzu geben wir möglichst selbst gesammelte Wald-Pilze. Haben wir Hierzu nicht die Möglichkeit, tun es auch Pfifferlinge, Steinpilze und Champignons. Abgeschmeckt mit etwas schwarzen Pfeffer, Salz und Majoran, wird diese Mixtur mit Weißwein abgeschreckt.
Haben wir die Gundelrebe-Hackfleisch-Rolle aus dem Backofen genommen, schneiden wir Diese in etwa 4 cm dicke Scheiben und braten sie in einer Pfanne, auf beiden Seiten kurz an. Nun geben wir die Pilz-Sauce hinzu. Somit haben wir ein Gericht gezaubert, welches vorzüglich mundet.
Kleiner Tipp für Vegetarier: Statt Hackfleisch, kann auch eine dicke Schicht Gouda verwendet werden. Auch zu ihm harmoniert Gundelrebe exzelent.
Guten Appetit!

12; "Allzeit bereit"
Der Leitspruch der Pfadfinder, sei der Name dieses Gerichts, denn als alter Pfadfinder (ich hatte noch das große Glück, in meiner Kindheit, einer echten Pfadfinder-Gruppe an zu gehören, die wesentlich mehr bewerkstelligen konnte, als nur den Pfad in die nächste Disco zu finden), merke ich nun im reiferen Alter; daß sich auch Dies, vorteilhaft auswirkt.
Wer nun aufbricht, jeden Tag eine gute Tat zu vollbringen - und Das, vielleicht auch noch in Kriesenzeiten, ist gut beraten, ausgiebig Hafer zu futtern.

Als Erstes, wird reichlich Lauch, Gemüse-Paprika und Broccoli, gewürfelt und in einem Topf mit Deckel, in etwas Wasser gedünstet. Inzwischen bringt man eine gehörige Portion Griebenschmalz mit Salz, klein geschnittenen Zwiebeln und eine kleine Priese, ganzen Kümmel, in eine Pfanne ein und röstet die Zwiebel, bei mittlerer Hitze, darin etwas an. Das Mengenverhältnis zwischen Griebenschmalz und Hafer, sollte etwa so sein, daß der Hafer, gut vom, durch die Hitze flüssigen Schmalz, durchdrungen wird, jedoch nicht, darin schwimmt. Sobald die Zwiebeln, gerade beginnen, vom glasigen Zustand, in einen ganz leichten Braun-Ton über zu gehen, fügt man just, die Haferflocken hinzu. Ebenso; kleingeschnittenen Knoblauch. Nun muss man unter heftigen Rühren, mit Argus-Augen darauf achten, daß die Haferflocken nicht anbrennen. Sobald man merkt, daß die Haferflocken, leicht angeröstet werden, fügt man das Gemüse, von welchem man zuvor, das Wasser abgeschüttet hat, hinzu. Schnell schmeckt man noch mit Pfeffer (wenn man es herzhafter mag; mit Chilies) und einer winzigen Messerspitze Kardamom (Diesen; sehr vorsichtig dosieren, da er sonst leicht zu herrschend wird) und; im letzten Moment, mit Basilikum, ab.
Nun hat man ein wohlschmeckendes Gericht, daß Energie für den ganzen Tag (und wenn es sein muss; auch noch länger) liefert - und dennoch; sehr schnell zubereitet ist.
Guten Appetit und allzeit bereit!

Zum Umgang mit Hafer:
Der ist äußerst vielfältig und läd förmlich dazu ein, damit zu experimentieren.
Ist dir ein Eintopf oder Ähnliches zu dünn geraten, ist eine oder zwei Hand voll Hafer, immer gut. Auch leckere Haferflocken-Pfannkuchen (bei welchen man tatsächlich, locker auf Eier verzichten kann), sind leicht machbar. Natürlich kann man auch Süß-Speisen damit zubereiten (da werde ich sicher, auch mal, das eine oder andere Rezept, einfließen lassen). Da aber; Viele es sich nicht vorstellen können, ein herzhaftes Hauptgericht mit Haferflocken zu zu bereiten, gebe ich natürlich, mit Vorliebe, zuerst Rezepte für solche Speisen, weiter.

Hier noch ein kleiner Snack, den ich zum Jul-Fest erfand:

Arto's Feldküche

Nr. 13

Wikinger-Pastetchen


Man knete einen festen Teig aus Wasser, Weizen-Schrot, Weizen-Vollkornmehl, Dinkel-Vollkorn-Mehl, etwas Bier-Hefe und etwas Salz.
Daraus forme man hoch- und dünn-wandige Näpfchen, die man im Backofen leicht vor bäckt.
Sodann fertige man eine Füllung aus einer Hälfte Tunfisch (bei welchem man zuvor das Öl abgegossen hat), Dorsch-Leber (mit dem Tran), ein kleines Bisschen Ei und sehr klein geschnittenen Zwiebeln. Dazu kommt noch etwas Salz, ein wenig frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, klein geschnittene Pfefferminze und etwas Thymian an Stelle von Thymian, kann man auch Rosmarin verwenden, was ich persönlich bei diesem Rezept vorziehe). Nachdem man die Füllung in die Näpfchen eingebracht hat, wird das Ganze nochmals gebacken bis die Oberfläche der Füllung sich trocken und fest anfühlt. - Fertig!

Ein leckerer und gehaltvoller Snack für Gesellschaften, Partys und für "zwischendurch".

Auf speziellem Wunsch von Lennyś Tochter, ein Schmankerl für Zwischendurch oder zum Kaffee.

Arto's Feldküche
Nr. 16

Kokos-Fladen


Man rühre einen Teig an, der aus Kokosflocken, Weizenvollkorn-Mehl und etwas üblichen feinen Weizenmehl (zum kleben), reichlich Eier, Wasser, eine Priese Salz, braunem Rohrzucker, Honig, etwas Ingwer und Zitronensäure besteht.
Die Relationen sollten folgend sein:
Die beiden Mehlsorten sollten nicht mehr, sondern weniger, als die Kokosflocken sein.
Rohrzucker und Honig, ebenfalls zu gleichen Teilen hinzufügen.
Salz und Zitronensäure sollten jeweils nur eine feine Priese sein.
Ingwer, etwa vier bis sechs Priesen.
Eier und Wasser sollten in der Relation von zwei Drittel Eier und einem Drittel Wasser stehen. Man kann aber auch noch mehr Eier verwenden und sodann nur ein par Spritzer Wasser hinzu geben.
Zu den festeren Stoffen, werden nun die Eier und das Wasser hinzu gefügt, so, daß ein zäher aber gerade noch, mit Messer- oder Spachtel-Hilfe gießbarer Teig entsteht.

Nun, wie gemeine Pfannkuchen, mit etwas Öl, in der Pfanne zubereiten.

Nach längerer Zeit, möchte ich nun mal wieder ein Kochrezept verraten. Denn Heute viel mir auf, daß ich schon eine gefühlte Ewigkeit kein Irish-Stew mehr gegessen hatte. Also; kreierte ich Eines, das ganz besonders irisch sein sollte.

Arto`s Feldküche
Nr.: 17

The verry irish, Irish-Stew

Zuerst koche man einige Kartoffeln und pelle diese.
Nun wird in einem großen Bräter oder Römertopf mit etwas Öl der Boden bedeckt und eine Priese Meersalz und ganzer Kümmel darauf gestreut. Danach schichtet man die gekochten und gewürfelten Kartoffeln darauf. Darüber werden etwas Rosmarin und Gundelrebe gestreut. Auch etwas frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer kann man hinzu geben, ist aber nicht zwingend nötig.
Nun schichtet man Schafsfleisch in kleinen Stücken (gut, wenn man eine gute Quelle hat, zur Not geht aber auch Welches aus der Dose) auf die Kartoffeln.
In einer Extra-Pfanne, werden mit ordentlich Öl (bei diesem Rezept passt kein Olivenöl, sondern eher Eines mit relativ neutralen Geschmack, wie etwa; Sonnenblumenöl) und Salz, jede Menge klein geschnittener Zwiebel angeröstet. Sind die Zwiebeln so weit, bereitet man nun darin mit etwas Mehl eine Schwitze, die man mit Guinness ablöscht. - Diese Zwiebel-Guinness-Sauce verteilt man über das Schafsfleisch. Nun wird das Ganze mit Gouda abgedeckt.
Im Backfach sollte dieser Bräter / Römertopf, von Oben und Unten , gleichmäßig Hitze bekommen.

Das Resultat hatte mir so gut gemundet und schmeckte so verry, verry irish, daß ich es nicht verantworten konnte, dieses Rezept Euch länger vor zu enthalten.

"Not macht erfinderisch", heißt es. Nun gut, so entstand dieses Rzept - und wurde so lecker, daß ich mich quasi; verpflichtet fühle, es Hier preis zu geben.
Also; ich bin jetzt kein besonderer Fan von Brathering. Wenn er auch in deutsch-niederländischen Kreisen, zuweilen für Heiterkeit sorgt: "Wat? De Moffen braten met har Haaring? :shock: :kratz: " (Auf Deutsch: "Was? Die Deutschen ("Moffen" ist ein kollegiales Schimpfwort für Deutsche) reden mit ihren Heringen? :shock: :kratz: ) :mrgreen: .
Jedoch, bin ich auch der Ansicht, daß Abwechslung nötig ist. Daher, bekomme ich, wenn ich schon lange keinen Brathering mehr gegessen habe, doch Lust auf Selbigen. Also; es war mal wieder so weit. Normalerweise esse ich Brathering mit Pellkartoffeln, n´paar Kräuter und Zwiebeln.
Nun; Lust auf Brathering, keine Kartoffeln auf Lager, aber auch der Ansicht, daß; jetzt extra los fahren um Kartoffeln zu besorgen, Betriebsstoff- und Zeit-Verschwendung wäre. Also; die große Frage: Was könnte so gut zu Brathering harmonieren, wie Pellkartoffeln? Reis oder Hülsenfrüchte, wären ein "no go". Denn die passen wirklich nicht dazu. Mh :kratz: .....

Artos´s Feldküche
Nr.: 18

Brathering nach Gladiatoren-Art

In Römischen Zeiten, kannte man weder Pizza noch Spagetti (die ja bekanntlich erst von Marco Polo aus China mitgebracht wurden).
Um Legionäre und Gladiatoren bei Laune zu halten, gab es (wie übrigens; bei den Germanen und vielen anderen Völkern auch) wie Reis gekochtes Gedreide. Das mag ich recht gerne als Abwechslung zu Reis, da das etwas mehr Biss hat.
Also erst mal; eine gute Portion Butter erhitzen, mit etwas Meersalz (von mir aus kann man auch Himalaya-Salz verwenden) klein geschnittene Zwiebeln anrösten.
Darin eine Mehlschwitze anrühren, die man mit etwa der Hälfte der Brühe, die sich in der Bratheringdose befindet und etwas Wasser und Rotwein, ab löscht. Darin kommt der gekochte Weizen (man kann auch anderes Gedreide verwenden, aber Bio-Weizen hatte ich gerade große Vorräte da), Gundelrebe, Oregano, frischer Majoran, Knoblauch, Schwarzer Pfeffer, etwas Chilies (Zartbeseidete können Letzteres weg lassen oder nur sehr vorsichtig dosieren). Dazu rührt man etwas Gouda-Käse unter. Nun wird der abgetropfte Brathering hinzu gegeben. - Fertig.

Diese Kombination schmeckt einfach göttlich - und ist natürlich auch ein "Power-Food", wie ich ihn bevorzuge.

Guten Appetit!
Erkenne Dich selbst und Du erkennst Deinen Weg.

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Re: Artos Feldküche

Ungelesener Beitrag von Lidskjalfr » 8. März 2017, 12:06

Hab da kürzlich wieder Was kreiert: Was Herzhaftes für Veganer und so zwischendurch:

Arto's Feldküche Nr.: 19

Power-Pancakes

Rote Linsen sämig kochen und etwas Mehl hinzu geben (nur gerade so viel, daß es besser zusammenhällt).
Den Teig etwa so dick machen, daß er sich gerade noch so, in die Pfanne gießen lässt.
Zu etwa 2 Liter Teig, gebe man: 1 flachen Teelöfel Meersalz, 1 gehäuften Esslöffel geschrotete Chilis, 1 flacher Esslöffel Curry, 1 flacher Esslöffel Asa Foedita (auch Teufelsdreck geheißen), 1 flachen Esslöffel Curcuma, 1 flachen Teelöffel Kardamon und ein Esslöffel Granatapfel-Sirup.

Ansonsten, wie übliche Pfannkuchen in der Pfanne mit etwas Öl zubereiten.
Daraus resultieren; äußerst schmackhafte und gehaltvolle Pfannuchen, die richtig Power für den Tag geben. Mit etwas gebratenen Weißkohl und Zwiebeln obenauf, sind sie eine Vollmahlzeit.

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Re: Artos Feldküche

Ungelesener Beitrag von Lidskjalfr » 2. April 2017, 13:21

Zwischendurch: noch ein paar Getränke:


Da ich viele Veganer in meinem Freundeskreis habe, macht es mir Spaß, so Einiges in vegan zu kreieren. Kürzlich habe ich, für die heißen Sommermonate ein veganes und lactosefreies Getränk entwickelt, was sehr guten Zuspruch und viel Lob erntete.


Ingwer-Reis-"Milch"

Zuerst etwas Reis in Wasser verkochen, so, daß man kaum noch etwas an Krümel sieht. Dazu ist sehr gut der arabische Pap-Reis geeignet, da der sich relativ schnell auflöst. Sodann; mit Honig, Ingwer und etwas Granatapfelsyrup abschmecken. Kalt werden lassen. Nun ist es ein sehr angenehmes, erfrischendes und kraftspendendes Getränk. (Der Ingwer macht richtig wach).


"Human-Cerosine"
Das ist ein Getränk, welches als Energiespender für Extremsportler und Ähnliches gedacht ist. Die Grundidee, als "Human-Diesel" stammt von Susanne Williams, die ich sehr schätze und welche in den Medien auch als "weiblicher Rüdeger Nehberg" bezeichnet wird.
Die unternimmt ständig schöne Extrem-Touren und allerlei Survival oder Bushcraft-Abenteuer. Alles oft auf sich selbst und ihre Survival-Ausrüstung gestellt :top: . Wir kennen/mögen uns und haben guten fruchtbaren Austausch. (Leider ist sie schon liiert, - knurrr, grumpf! :( )
Ihr "Human-Diesel" besteht hauptsächlich aus Haferflocken und Kokosfett. Ich habe es als "Human-Cerosine" noch etwas verfeinert:

Haferflocken in Wasser zu einer dicken Brühe verkochen, dazu kommt noch, etwa im Verhältnis eins zu eins, Kokos-Fett/-Öl. Nun mische ich noch darunter:
Traubenzucker,
Quarana,
Ingwer,
Magnesium und runde es mit etwas Zitronensaft ab.

Nach Tests, nachdem ich mich völlig ausgepowert hatte, bemerkte ich, daß ein Viertelliterfläschchen mich wieder so zu Kräften brachte, daß ich problemlos die zweite Hälfte der Tour angehen konnte.

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Re: Artos Feldküche

Ungelesener Beitrag von Lidskjalfr » 10. November 2017, 14:22

Nr.: 20 Desayuno vegano, a la Atlantita

Zuerst koche man einige Süßkartoffeln, bis sie weich sind. Danach lassen sie sich gut schälen.
Nun röste man eine gute Menge an Zwiebeln, gebe einige kleingeschnittenen Chilis hinzu und jede Menge Knoblauch, etwas Meersalz, Kreuzkümmel (Cumin) und Oregano. Wenn dies Alles schön im Öl schmort, gibt man Maismehl hinzu und lässt dieses leicht mit-anrösten. Nun wird so viel Wasser hinzugegeben, daß etwa die Konsistenz von Paella entsteht. Nun werden die Süßkartoffeln dazu gereicht. Lecker und kraftvoll, vermittelt es etwas Hondurenische Küche.

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Re: Artos Feldküche

Ungelesener Beitrag von Lidskjalfr » 10. November 2017, 14:38

Nr.: 21 Tunfisch a la Sewastopol


Zuerst etwas Basmati-Reis mit etwas Zitronengras oder einem Stückchen ungespritzte Zitronenschale zusammen kochen. Der Reis wird sodann als hoher Rand um den Teller gelegt und mit, zuvor gerösteten Zwiebeln bestreut.
Kleingeschnittener Lauch wird in wenig Wasser gekocht, bis er sehr weich ist. Hinzu kommt etwas Meersalz, frisch gemalener schwarzer Pfeffer und Thymian. Nun kommt Joghurt hinzu und wird gut verrührt. Tunfisch hinzugeben und einige Kapern. Das Ganze wird, unter rühren, noch etwas köcheln gelassen - und kommt hernach in die Mitte des Tellers. - Fertig! Und, lecker!!!

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