Psychologie: Evolutionsbedingte "Paarungsstrategien" und deren Nachteile

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Lidskjalfr
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Psychologie: Evolutionsbedingte "Paarungsstrategien" und deren Nachteile

Ungelesener Beitrag von Lidskjalfr » 19. April 2016, 21:20

Evolutionsbedingte Paarungsstrategien und deren Nachteile...


...oder: Wie sich evolutionäre Mechanismen in anderen Evolutionsprozessen katastrophal potenzieren können.

Dies ist Alles rein analytisch betrachtet, entstammt eigenen Analysen, Beobachtungen und Erfahrungen, - ist jedoch in weiten Zügen von allen maßgeblichen Verhaltensforschern bestätigt.

Im Vornherein möchte ich klarstellen, daß ich Hiermit in keiner Weise Schwule oder Lespen angreife oder verurteile. Ich habe in beiden Kategorien nette und anständige Zeitgenossen kennen gelernt.*
Dennoch möchte ich anmerken, daß die geschlechtliche Beziehung zwischen Mann und Frau, von der Natur, zwecks Fortpflanzung, so vorgesehen ist. Also; natürlich.
Auch; das sowohl aus metaphysischer als auch aus psychologischer Sicht, die Ergänzung zwischen Maskulinum und Femininum, vorteilhaft und von der Natur angestrebt ist.
Auch ist es natürlich und durchaus gut so, das beide Geschlechter, wenn sie physisch und psychisch gesund sind, einen starken Sexualtrieb verspüren.

Nun, im Laufe der Evolution, hat sich so Einiges an Mechanismen in uns genetisch eingeprägt, was mehr oder weniger sinnvoll ist. So auch das unbewusste Paarungsverhalten der Geschlechter.

So sucht das Menschen-Weibchen für eine feste dauerhafte Beziehung (Ehe, etc.) ein Männchen, welches sie und die Brut versorgt, Jagdbeute heim bringt, so wie Heim und Herd sicher stellt.
Ich nenne ihn mal; den "Teddybär-Typ". Das kann sowohl der Physik-Professor mit gutem Einkommen, oder der Top-Manager sein. Aber auch; der Malocher, der 6 Tage die Woche, 12-14 Stunden Doppelschichten reißt. Bei ihm sucht das Weibchen: Versorgung, Schutz, Heim, "Wohlstand", Fürsorge, als Grundvoraussetzungen für die Brutpflege.
Aussehen, Charisma und Intellekt, sind bei Ihm nebensächlich. Damit er bei der Stange bleibt, wird einmal monatlich für die Seinige die Tür geöffnet, er lässt sich mit der Migräne-Lüge für alle Zeit abspeißen, oder; er ist eh verklemmt und sexualfeindlich geprägt. (Übrigens; können auch Genies auf ihrem Fachgebiet, ansonsten sehr naiv sein).

Damit die Brut durchsetzungsstark, kräftig, und überlebensfähig wird, sucht sich das Weibchen für die Fortpflanzung jedoch eher den Typus aus, den ich mal als den "Gangster und Abenteurer-Typ" bezeichnen möchte. Dieser ist stark, meist sportlich, potent - und aggressiv, skrupellos und möglichst; auch noch ein gerissenes Schlitzohr.
Dies soll die Brut dazu befähigen, auch in schwierigen Lagen zu überleben.

Intelligente und geistig aktive Weibchen, suchen für die "Freizeitgestaltung" und den intellektuellen Austausch, den "Philosophen-Typ". Dieser soll intelligent, gewitzt, kreativ und einfühlsam sein.
Weniger intelligente Weibchen suchen den "Entertainer-Typ". Dieser wiederum; soll witzig und unterhaltsam sein, so wie; gewillt, ständig neue "Attraktionen" oder "Kicks" für sie zu organisieren.

Beim Menschen-Männchen läuft das Ganze ähnlich ab:
Für dauerhafte Beziehungen, wie Ehe, etc., sucht er den "Hausmütterchen-Typ". Von ihr möchte er geliebt und anerkannt werden. Er möchte Lob und das Gefühl; "zu Hause zu sein". Er möchte, wenn er von der Jagt (erschöpft aus der Firma) kommt, versorgt werden, seine Wunden verbunden bekommen und sich auch mal ausheulen dürfen. Auch beim "Hausmütterchen-Typ" ist Aussehen und Charisma eher nebensächlich. Sexualität wird vom Männchen meist eher als "Pflichterfüllung" wahr genommen.

Beim "Modell-Typ" versucht das Männchen seine sexuellen Phantasien zu erfüllen. Jedoch, kommen da auch viele anderen Aspekte zum tragen: Der "Herde" soll der Anschein von Macht und Potenz, vermittelt werden. Auch steigert es bei den meisten Männchen das Selbstwertgefühl. Manche Männchen geraten, bezüglich des "Modell-Typs", regelrecht in einen Sammel-Wahn (Je mehr dieser Macht-Symbole, desto mehr unterschwelliges Ansehen innerhalb der Herde. Zuweilen; über alle Maße aufgeblähtes, Selbstwertgefühl.) .

Für das Verbringen gemeinsamer Zeit, sucht das intelligentere Männchen den "Dichterinnen-/ Wissenschaftlerinnen-Typ".
Der weniger Intelligente, sucht eher das weibliche Äquivalent zum "Entertainer-Typ". Bevorzugt sind da zweit- oder drittklassige Sängerinnen oder eben auch einfach; "Ulknudeln".

Der Idealfall wäre wohl ein Typ von Mensch, der alle drei genannten Typen in sich vereint.
Doch: Wie soll, exempli causa; Jemand der 6 Tage die Woche, 12 - 14 Stunden malocht, 7 Tage die Woche für 16 Stunden, noch gleichzeitig der "Super-Lover" sein und Nonstop-Entertainment produzieren?
Unmöglich!
So ziemlich die einzigen Männchen, die der Wahrnehmung des Weibchens entsprechend, Dem nahe kommen, - sind entweder "von Beruf; Sohn", oder; Verbrecher!
Also: Taugenichtse mit übelstem Charakter!

Rein rational betrachtet ( und in der Frühzeit, so wie Heute noch bei einigen Naturvölkern durchaus normal ) , sollte eigentlich jedes Weibchen mehrere Männchen und jedes Männchen, mehrere Weibchen haben.
Aber; geprägt von Moralvorstellungen, die entweder; von krankhafter Sexualfeindlichkeit, Feindschaft gegenüber dem anderen Geschlecht, oder schlicht; von der Klarstellung der Erblinie, geprägt sind, wird Solches wohl noch lange im unguten Zwielicht der Doppelmoral unserer heutigen Gesellschaftsform stehen.

Dies Alles sind Mechanismen, die meist völlig unbewusst ablaufen und sich, über die Jahrtausende, genetisch verankert haben. Sie sind natürlich, vom Einen zum Anderen, etwas unterschiedlich gewichtet.

War in einer Zeit dünner Besiedlung und manigfaltiger Gefahren durch menschliche Gegner und wilde Tiere, noch häufig das starke, schnelle, skrupellose und brutale Schlitzohr im Vorteil, - so hat sich, im Laufe der Entwicklung, die Komplexität des Lebens gesteigert.
Die geschilderten Mechanismen sind schon lange obsolet, - aber immer noch genetisch verankert.
Denn inzwischen, ist auch, im zunehmenden Maße, Intelligenz, Integrität, soziale Kompetenz, etc., ein wichtiger Faktor geworden, der das Überleben sichert. - Also; nicht mehr nur; das Überleben des Stärkeren, Schnelleren und Brutaleren!

Nach meinen Erkenntnissen, setzt sich der Charakter eines Menschen zusammen aus;
- Eigenschaften der "Seele", welche in jede neue Inkarnation mitgenommen werden.
- Prägungen im Kleinkind-Alter,
- Konditionierungen durch das Umfeld (vor Allem; in den ersten Lebensabschnitten),
- Erfahrungen und Schlüssen des Geistes im Laufe des gesamten Lebens
und eben auch;
- aus genetischen Informationen, welche in der Blutlinie vererbt werden.

Letzteres hat leider durch diese erwähnten "evolutionäre Ungenauigkeiten", respektive; obsolete Mechanismen des Paarungsverhaltens, ein erhebliches Verbrecher- und Taugenichts-Potential!


*(Homosexualität entsteht meist durch Traumata. Aber auch Prägungen schon im Kindesalter, können ein gestörtes Verhältnis zum anderen Geschlecht entstehen lassen. Häufig auch durch ein "verklemmtes" und sexualfeindliches Elternhaus, respektive; Umfeld.
Doch auch noch Etwas völlig Anderes, kann Hierbei eine Rolle spielen. Für Atheisten mag Folgendes blödsinnig klingen, für Gläubige; gotteslästerlich. - Dennoch: Nach meinen Studien, scheint es "inkarnatiale Ausrutscher" zu geben, bei denen die Götter, die Engel, das Universum oder Was-auch-immer, schlicht "schusselig" waren. Dann inkarniert, z.B; eine weibliche Seele in einen männlichen Körper, obwohl Das nicht (oder; noch nicht) vorgesehen war. Das Selbe auch umgekehrt (männliche Seele in weiblichen Körper). Das sind im Übrigen die einzigen Fälle, in dem ich einer Geschlechtsumwandlung zustimme, wenn ich diesbezüglich zu Rate gezogen werde.)